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Das war schön!

Das war schön!

Ab und zu schreibe ich hier über die kleinen Geheimnisse glücklicher Paare. Hier ist eines davon: Sagen Sie sich abends beim zu Bett gehen, was schön war am vergangenen Tag. Nicht manchmal sondern regelmäßig.

 
Dies unterstellt nicht, das jeder Tag (gleich) schön ist – aber jeder Tag hat auch seine schönen Momente. Die Lebens- und Liebeskunst besteht drin, diese schönen Augenblick zu erkennen und sich bewusst zu machen – alles eine Frage der Übung.

 
Und natürlich wird es solche schönen Augenblicke geben, die Sie allein erleben, an denen Ihr Partner gar nicht beteiligt ist und solche, zu denen Ihr Partner einen Beitrag geleistet hat. Beide Arten sind es wert mit dem Partner geteilt zu werden.

 

Drei Augenblicke

Ihr Ritual könnte so aussehen: Beschreiben Sie Ihrem Partner oder Partnerin in kurzen Worten maximal drei schöne Augenblicke des vergangenen Tages. Achten sie darauf das Ihr Partner wenn möglich mindestens in einem der Beschreibungen zur Schönheit der Situation beigetragen hat. Es geht nicht darum, jede Einzelheit zu erzählen, sondern die Quintessenz dessen, was diese Momente für Sie hat wertvoll werden lassen.

 
Als Zuhörer bedanken Sie sich dann bei Ihrem Partner dafür, dass er Sie hat teilhaben lassen, kommentieren Sie aber nicht was Sie gehört haben, auch wenn Sie vielleicht nicht alles verstanden haben oder nachvollziehen können. Dann wechseln Sie die Rollen. Zusammen sollten 5 bis maximal 10 Minuten reichen.

 

Einmal ist kein mal

Zu einem Ritual wird diese Übung dann, wenn Sie sie regelmäßig – in diesem Fall möglichst täglich – wiederholen. Der Sinn des Rituals ist es, Vertrauen und Verlässlichkeit zu stärken, nach dem Motto: Egal wie der Tag auch war, egal wie gut wir uns heute verstanden haben – wir wissen was wir am Leben und an einander schätzen.
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Und wenn Sie oder Ihr Partner mal auf Geschäftsreise sind? Machen Sie die Übung trotzdem – für sich allein. Senden Sie das, was sie sonst aussprechen würden einfach in Gedanken an Ihren Partner. Wenn auch nicht die genauen Inhalte, so kommt doch vielleicht die Stimmung Ihrer Gedanken auf magische Weise bei ihrem Partner an – fragen Sie ihn mal.

Frühlings Feelings

Frühlings Feelings

Was fällt Ihnen spontan ein zum Stichwort Frühling? Vielleicht so etwas wie zweiter Frühling oder eben Frühlingsgefühle? Und auch weitere Assoziationen wie Frühjahrsputz, „der April (und nicht nur der) macht was er will“, Aufblühen oder Schmetterlinge im Bauch passen zu dieser Jahreszeit. Im heutigen Blog möchte ich meine Ideen zu zweien dieser frühlingshaften Stichworte mitWeiterlesen…

Positiv ent-täuscht

Positiv ent-täuscht

Im allgemeinen Sprachgebrauch steht das Wort „Enttäuschung“ für nichts Gutes, für etwas, dass wir uns möglichst ersparen wollen. Klar ist, dass wir uns nicht gerne täuschen wollen, in jemandem oder in etwas. Doch nach einer Ent-täuscht ist unsere Täuschung zu Ende und somit hat sie doch etwas Gutes..   Eine Enttäuschung schafft also mehrfach Klarheit:Weiterlesen…

Lieblos Lieben

Lieblos Lieben

Lieblos Lieben – dies ist ganz offensichtlich ein Widerspruch. Und dennoch sehe ich in meiner Praxi häufig, wie lieblos Liebespaare miteinander umgehen. Es scheint dann wichtiger, selbst Recht zu haben und den Partner damit ins Unrecht zu setzen, als liebevoll miteinander umzugehen und damit die gegenseitige Liebe zu zeigen.   Ein von Wohlwollen geprägter UmgangWeiterlesen…

Manchmal

Manchmal scheint uns alles falsch und traurig, wenn wir schwach und müd in Schmerzen liegen, jede Regung will zur Trauer werden, jede Freude hat gebrochne Flügel, und wir lauschen sehnlich in die Weiten ob von dorther neue Freude käme. Aber keine Freude kommt, kein Schicksal je von außen uns. Ins eigene Wesen müssen wir, vorsichtigeWeiterlesen…

Frühlingsgedicht

Jedes Kind weiß was der Frühling spricht; Lebe, wachse, blühe, hoffe, liebe, freue dich und treibe neue Triebe, gib dich hin und fürcht das Leben nicht! Hermann Hesse