Drei Wünsche

Drei Wünsche

Weihnachtszeit, märchenhafte Zeit – die Zeit der Wünsche. Im Märchen sind es klassischer Wiese derer drei. Oft fällt es allerdings schon schwer nur einen einzigen Wunsch innerlich klar auszuformen und ggf. zu formulieren.

 

Einer der Gründe dafür ist, dass wir oft nicht wissen was wir uns überhaupt wünschen dürfen, was realistisch ist, was z.B. dem Partner gegenüber rücksichtslos wäre, wann man uns für egoistisch halten könnte.

 

Vernebelte Wünsche

In Partnerschaften werden Wünsche aus diesem Grund oft vernebelt geäußert, in der Hoffnung, der/die Partner(in) möge doch den Wunsch erkennen, den der/die Wünschende selbst nicht klar erkennt und möge diesen Wunsch dann auch noch erfüllen. Und werden diese Art von Wünschen dann von der/dem Partner(in) nicht erfüllt, entsteht bei dem/der Wünschenden darüber oft – zumindest unterschwellig – Enttäuschung oder gar Vorwürfe.

 

Drei Wünsche Methode

Da es für eine zufriedene Partnerschaften (und auch sonst im Leben) aber wichtig ist, die eigenen Wünsche sowohl zu kennen wie auch zu benennen, arbeite ich mit meinen Klienten oft mit der „Drei Wünsche Methode“ – so wie die gute Fee im Märchen – und die geht so:

 

Zuerst stellt sich die wünschende Person auf die grüne Fläche, die ich auf dem Boden ausgelegt habe und formuliert einen Wunsch völlig unzensiert und unbeeinflusst von Bedenken bezüglich Realisierbarkeit oder äußeren Widerstände (z.B. durch den Partner). So wie ein kleines Kind es tun würde dem Weihnachtsmann gegenüber.

 

Dann wechselt die Person auf die rote Fläche und nimmt die Position des Bedenkenträgers ein, der die vielen Gründe erklärt, warum man sich einen solchen Wunsch schleunigst aus dem Kopf schlagen sollte. Der Wunsch wird auf ein Minimum zusammengestutzt.

 

Als letztes geht die Person auf die dritte, die erwachsenen Position. Hier wird ein kühner aber grundsätzlich realisierbarer Wunsch formuliert. Ein Wunsch, der etwaige Einwände des Partners oder moralische Bedenken („Die anderen werden mich für egoistisch halten“) nicht vorweg nimmt. Ein Wunsch, der aber auch den inneren Bedenkenträger aus Position 2 in sofern ernst nimmt, als das dieser ihn davor schützt, Wünsche zu formulieren, die von vorn herein zum Scheitern verurteilt sind und von daher die eigene Zufriedenheit nicht steigern werden.

 

Selber ausprobieren

Dass schöne am Drei-Wünsche-Konzept: Sie können es jederzeit für sich selbst mal ausprobieren. Auch ganz unaufwendig, nur in Ihrem Kopf. Oder auch als Spiel zusammen mit Ihrem / Ihrer Partner(in)
In diesem Sinne meine drei Wünsche an Sie:

 

1. Megabombastische Weihnachten und ein durchweg unendlich grandioses 2016

 

2. Weihnachten so wie jedes Jahr und Hauptsache 2016 wir nicht all zu schlimm

 

3. Eine Besinnliche Weihnachtszeit, entspannte Raunächte und ein 2016 mit vielen inspirierenden Erfahrungen

 


Wenn Sie per mail auf neue Blog-Beiträge aufmerksam gemacht werden wollen, melden Sie sich bitte oben links an

Schreiben Sie einen Kommentar: